Tauchen in Afrika

Der warme Kontinent Afrika hält eine Vielzahl beeindruckender Tauchreviere bereit. Sie sind für Anfänger und für Profis gut geeignet. Der kleine Tauchurlaub im warmen Meer muss so kein Traum bleiben. Kapverden ist nicht allein für Insider ein Begriff, Kapverdische Inseln gehören fest zum Programm der Veranstalter. Ägypten lädt mit dem Roten Meer ein, der Sudan und Erithrea sind auf der ganzen Welt beliebte Tauchziele. Jedes Jahr kommen Millionen Gäste, um dem Tauchen zu frönen.

Spaß für Action-Fans

Von Ägypten aus erreicht man südlich Kenia, hier ist das Meer berühmt für seine Walhai-Vorkommen. Da ist auch Vorsicht geboten, wenn das Meer „durchschnorchelt“ wird, genug Taucherfahrung muss vorhanden sein. Im Indischen Ozean locken in der Nähe von Mocambique ebenfalls Tauchgänge in Hairevieren die Tauchbegeisterten der Welt. Versierte Taucher brauchen oft den gewissen Adrenalin-Kick, der erst das Erlebnis ausmacht. Den finden sie vor den Küsten Südafrikas. Hier hat man zum Urlaub im Paradiesklima die Vorteile westlichen Komforts. Gleichfalls sind Südafrikas Gewässer bekannt für ihre großen Haivorkommen. In Gansbay ist es möglich, mit den großen Weißen Haien ziemlich sicher zu tauchen. Wagemutige können bei Protea Banks ihre Nervenstärke testen. Bei den Tauchgängen ist es möglich, Gitarrenhaie, Bronzehaie, Bullenhaie und Tigerhaie zu beobachten. Hier ist der moderne Mensch mitten in der Natur.

Auf zum „Sardine Run“

An der Küste Ostafrikas ist der jährliche Sardine Run ein Highlight. Hier lenken gigantische Schwärme von Sardinen im Wasser und in der Luft die Aufmerksamkeit auf sich. Allein deren Betrachten ist die Reise voll und ganz wert. Beim Tauchgang können Delfine, Sturmtaucher, Haie und Wale bei ihrer Jagd nach den Beutefischen beobachtet werden. Dabei gibt es eine Menge Spaß, viele Taucher kommen jedes Jahr wieder.

Im Atlantischen Ozean unterwegs: Kapverdische Inseln

Die im Atlantischen Ozean liegenden Tauchgebiete gehören geografisch unbedingt zu Afrika hinzu. Hier finden sich z.B. die Kanarischen Inseln und Kapverden. Kapverdische Inseln haben in der Taucherszene einen legendären Ruf. Anfang der 1990er Jahre handelte man Kapverdische Inseln noch als Geheimtipp. Seit ein paar Jahren gibt es einen Tauchboom, der sich auf Kapverden in einer guten Tauchinfrastruktur niederschlägt. Auch Anfänger kommen so bequem zum Tauchspaß. Die Vulkaninseln mit mondähnlichem Charakter liegen ungefähr 500 Kilometer vor Afrika, nur 9 der 15 Eilande sind bewohnt. Im Jahr 1992 war ein Tauchurlaub auf Kapverden noch Abenteuer pur, die Schiffe hatten einen gewissen archaischen Charme. Kapverdische Inseln hatten in dieser Zeit nur 2 Tauchbasen vorzuweisen. Mittlerweile gibt es fast 20 international agierende Tauchcenter, die jeden Komfort bieten.

Wellen des Atlantiks machen Kapverden interessant

Hoch und Tiefs des Meeres bringen Abwechslung in die Tauchgänge. Sogar in der besten Zeit von März bis November entstehen zum Teil kräftige Wellen. Für nicht so versierte Taucher sind geschützte Stellen vor den Taucherinseln zu empfehlen. Die Tauchbedingungen und Plätze sind den örtlichen Tauchbasen gut bekannt. Taucher berichten von einmaligen Erlebnissen Vor Citade Velha, der alten Hauptstadt der Kapverdischen Inseln, liegen riesige Amphorenplätze und Anker im Wasser. Diese Anker zeugen von zahlreichen Piratenüberfällen. Das eine oder andere Wrack ist noch gut erhalten.