Karibik

Tauchgebiete in der Karibik

Von der Karibik hat sicherlich jeder schon einmal geträumt, sei es nun durch Filme, Bilder, Werbung oder einfach nur durch Erzählungen von Reisenden. Sicher ist, wer einmal dort war, der nimmt unvergessliche Eindrücke mit. Es ist ganz einfach die Erfahrung des unbeschreiblichen „Caribbean Feeling“ mit Strand, Sand, Sonne und Lebenslust. Auf jeder einzelnen der Karibikinseln herrscht ein besonderes Fluidum.

Tauchen mit Vielfalt

Die höchst unterschiedlichen Tauchgebiete machen den unbeschreiblichen Reiz der Karibik aus. Einige der Tauchplätze bestechen mit ungeheuren Steilabfällen, andere ziehen mit farbenfrohen Korallenformationen in den Bann und an vielen Orten liegen Wracks. Eine Tauchreise in die Karibik gehört heute genauso zu den Vorstellungen über diesen Teil der Erde wie das blaue Meer. In fast jedem Film über die Karibik gibt es Tauchszenen. Viele Tauchreiseanbieter haben sich spezialisiert und beraten in den Ländern Europas die Tauchfreunde. Auch in Deutschland ist Tauchurlaub in der Karibik auf diese Weise ganz akribisch planbar und so steht ein tolles Erlebnis bevor.

Korallenriffe in bester Ausprägung

Besonders bekannt ist die Karibik für ihre Korallenriffe. Ein Ziel zum Tauchen nach Korallen ist die Insel Carriacou. Hier scheinen die Zeiger der Uhr still zu stehen. Eine Oase für den modernen Menschen, der leider zu viel Hektik gewohnt ist. Am Tauchplatz Sister Rock bietet sich dem Unterwasserfreund alles, was die Korallenriffe der Karibik auszeichnet. Sie wirken hier noch mehr als die Riffe im Indopazifik als wahre Unterwassergärten. Schwämme lassen die Röhren wie Baumstämme ins Wasser wachsen, buschgroße Hornkorallen faszinieren in großer Zahl. Im Umfeld schwärmen die violetten Kreolenfische, die Franzosen-Kaiserfische und die Langusten. Die Ammenhaie dösen gemütlich. Carriacous Nachbarinsel Grenada lockt mit einem riesigen Wrack, dem Kreuzfahrtschiff „Bianca C“. Es ist 180 Meter lang. In 55 Meter Tiefe liegt sein mächtiger Bug im Sandgrund. Es wirkt, als führe es immer noch. Der Anblick ist grandios, das Schiff gilt als karibische Titanic.

Tauchen auf Cocos Island

Tauchen ist auf Cocos Island das ganze Jahr über möglich. Es gibt keine ausgeprägten Regen- und Trockenzeiten. Die Wassertemperaturen liegen immer im Bereich von 20 bis 28 Grad Celsius. Neben Galapagos und Malpelo finden sich auf Cocos Island die sektakulärsten Tauchreviere der Welt mit Großfischen. Die Mehrzahl der Tauchgänge findet vor kleinen Felsformationen und Inseln statt. Hier liegen Putzerstationen, die regelmäßig von Hammerhaischulen aufgesucht werden. Auf fast allen Touren rund um Cocos Island können große Fischschwärme gesichtet werden. Das sind meist Barrakuda, Stachelmakrelen, Seidenhaie, Mantas, Walhaie, Galapagoshaie, Silberspitzenhaie, Segelfische, Delphine und Wale. Immer vorhanden sind Schildkröten, Langusten und Muränen. Leider sind die Felsen von Cocos Island kaum bewachsen, es gibt hier also keine Schwämme und Korallen.

Schnelle Hilfe bei Tauchunfällen

Cocos Island ist sehr weit vom Festland entfernt, deshalb gibt es seit 2012 einen besonderen Plan zur Hilfe bei Tauchunfällen. Der „Cocos Island Emergency Evacuation Plan“ bringt schnelle Hilfe. Ein verunglückter Taucher wird schnell abgeholt und auf das Festland gebracht. Dieser Service ermöglicht, dass bei einem Unfall nicht das ganze Schiff mit den Tauchgästen umkehren muss. Allerdings ist es dadurch für jeden Taucher Pflicht, eine entsprechende Versicherung abzuschließen.