Südamerika

Tauchgebiete in Südamerika – Belize

Südamerika ist für Taucher der Kontinent der Träume. Neben Traumstränden und Surfparadiesen bietet der südliche des amerikanischen Kontinents Tauchgebiete mit allen vorstellbaren Tauchgebieten. Riffe, Höhlen, Unterwasserlandschaften, Wracks, Vulkaninseln und überflutete Dörfer laden zu Tauchexkursionen ein. Sichtweiten von 40 Metern sind in den klaren Gewässern der Inseln und Riffs vor dem Festland keine Seltenheit. Viele südamerikanische Staaten haben eine Atlantik- und eine Pazifikküste. Brasilien, Honduras und Costa Rica sind bei Tauchern als Urlaubsländer mit paradiesischen Tauchgebieten bekannt. Viele faszinierende Meeressäugetiere und Fischarten können bei den Tauchgängen beobachtet werden. Meeresschildkröten, Haie, Wale und Seekühe werden zum Teil bei geführten Tauchgängen gesehen.

Das mittelamerikanische Land Belize wäre ein Geheimtipp als Taucherparadies, wenn es nicht längst bei allen Tauchern bekannt wäre. Das kleine Land mit der Größe Hessens liegt auf der Halbinsel Yucatan zwischen Mexiko im Norden und Guatemala im Westen des Landes. Im Osten grenzt Belize an das Karibische Meer. Mehr als 1000 Inseln mit dichten Mangrovenwäldern und ausgedehnten Riffen sind der Küste von Belize vorgelagert. Sie bilden den Hauptteil der einzigartigen Unterwasserwelt vor der Küste von Belize. Drei große Riffe und zahlreiche Inseln mit Tauchstationen laden zu Tauchgängen in vollständig unterschiedlichen Unterwasserlandschaften ein. Flache Riffe mit klarem Wasser und geringen Tauchtiefen wechseln sich ab mit spektakulären Steilwänden, Höhlen, Abgründen, Seegraswiesen und Riffdächern. Mangroven, Schwämme und Korallen können von den Tauchern ebenso besichtigt werden, wie Barracudas, Haie und Rochen. In den seichten Gewässern sind riesige Fischschulen mit Jungfischen zu sehen.

Tauchsaison ist an der Küste von Belize das ganze Jahr. Die Wassertemperaturen fallen selbst in kältesten Monaten Januar und Februar kaum unter 26 Grad Celsius. Bestimmende Merkmale der Saisons für das Tauchen ist die Anwesenheit von außergewöhnlichen Tierarten. So wird zum Beispiel der Zeitraum von März bis Juni als Walhai Saison angesehen. Kenner der Tauchregionen von Belize kommen in diesem Zeitraum zum Tauchurlaub in das südamerikanische Land. Wracktauchen, Strömungstauchgänge, geführte Tauchexkursionen mit Walbeobachtung und Hai Tauchgängen – alles was Taucher besonders fasziniert wird in den Tauchgebieten von Belize geboten.

Die drei bekanntesten Riffs vor der Küste von Belize sind das Lighthouse Reef, das Turneff Reef Atoll und die Ambergris Caye. Das Lighthouse Reef mit dem sogenannten „Blauen Loch“ – einer tiefen Senkung – wurde vom berühmten Meeresforscher Jaques Costeau in mehreren Filmen beschrieben. Es ist sehr weit vom Festland entfernt und verfügt über zahlreiche unterschiedliche Riff Landschaften. Taucher begegnen hier großen Mengen von Meereskrebsen, sowie Schildkröten, Haien und Rochen.

Das Turneef Reef Atoll liegt in Küstennähe und ist von der Hauptstadt Belize City aus leicht zu erreichen. Es besitzt eine Vegetation und ausgedehnte Mangrovenwälder, Buchten und Lagunen.
Große Fischschwärme und große Schwärme von Jungfischen können hier beobachtet werden. Das Riff ist voller Leben und Farben.

Ambergris Caye ist ungefähr 2 Kilometer lang und ein Teil des 35 Kilometer langen Barriere Riffs vor der Küste von Belize. Die Tauchressorts von Ambergris Caye bieten eine enorme Auswahl an Schluchten, Grasflächen, Kanälen und Mangroven.

Ob Sie die einmalige Unterwasserwelt vor der Küste von Belize im Rahmen einer geführten Tauchsafari erkunden oder von einer Tauchstation an den besten Standorten aus ein Gebiet besuchen – die Unterwasserwelt dort wird Sie begeistern.